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Autoren A-Z | Rasmus Radke
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Rasmus Radke
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Rasmus Radke, Jahrgang ‘68, ist der Erfinder, Zeichner und Texter der Sally & Fannie TeenToons. »Eines meiner Hauptmotivationen, S&F ins Leben zu rufen, war der Wunsch, das stereotype "Magie-Barbie-Amazonen-Bild" aufzubrechen, das nahezu ausschließlich den Comicmarkt für Girls ausmachte. Ich wollte eine alltäglichere Form von Freundinnen erfinden, die näher am Teenie-Leben sind. Und zwei Heldinnen mit Traum-Bodys hätten mich schnell gelangweilt!« Rasmus’ Leidenschaft für weibliche Motive geht früh zurück. Schon in der Schule malte er neben Dinosauriern am liebsten Meerjungfrauen und Portraits von Mitschülerinnen auf die Schulbank, aus Papas Hemdpappen wurden Comicserien und die Klassentür schmückte wöchentlich sein Witzblatt. Nach dem Grafikdesign-Studium gewann er einen Kulturförderpreis, und während eines Modezeichen-Seminars schulte Rasmus, der seine Arbeiten immer mit RR signiert, sein Gespür für coole Girlfashion. Neben seiner zehnjährigen Tätigkeit als Freelancer in diversen Werbeagenturen im Raum Frankfurt stellte RR immer wieder aus: Bevorzugt weibliche Akte und Karikaturen. Von ’95 - ’98 erschienen Cartoons in der Frankfurter Rockzeitung »Kick’n’Roll«. In diesen Jahren entwickelte er seinen charakteristischen TeenToon-Stil: Trendige, poppige Zeichnungen mit dicken Outlines, die Rasmus’ Cartoonwelt unverwechselbar machen. Im Februar 1998 entstand die Idee zu »Sally & Fannie«. 38 Folgen erschien »Sally & Fannie« auf vier Seiten, und über 200 Folgen auf 2 Seiten wöchentlich in der BRAVO, von August 2000 bis Dezember 2004. Die Serie ist seine erste große Comicveröffentlichung, die in 9 Ländern und in 5 Sprachen erscheint. Rasmus: »Ich möchte mein Publikum vor allem zum Lachen bringen. Wenn es mir außerdem noch gelingt, nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei den Erwachsenen auf unbelehrende Weise Denkanstöße zu geben, habe ich mein Ziel erreicht.«
»Es sind Markenwahn, Starkult oder der ewige Kampf um das eigene Sex-Image, die Sally und Fannies Welt beherrschen.«
Frankfurter Rundschau
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